Vereinsgeschichte

Am 2. Jänner 1973 erlebte der „Sportverein Gössendorf-Sattler“ seine Geburtsstunde, als erster Obmann fungierte Anton Maier. Im Sommer folgte Egon Krajnz – und unter ihm wurde dann erstmals mit einer Meisterschaft (2. Klasse Graz B) teilgenommen. Heute lesen sich die Positionsbeschreibungen des damaligen Teams kurios: Da findet man noch einen Stopper, einen Vorstopper, einen Aufbauläufer, einen Außenstürmer oder einen Innenstürmer – ja, ja, lang ist´s her . . .

Der Anfang
Die Startsaison war eher durchwachsen (letzter Platz), aber schon ein Jahr darauf knallten die Sektkorken: Meister der 2. Klasse Graz B unter Trainer Gert Haring (Ex-GAK-Spieler)! Und nur zwei Jahre später hieß es wieder: Runter in den „Keller“, Abstieg!
Es dauerte schließlich zehn Jahre lang, ehe wieder groß gefeiert werden durfte - Trainer der Meistermannschaft 1988? Eh klar, Gert Haring.


Mitte der 1990er-Jahre folgte dann ein Highlight dem nächsten:
1995 Einweihung des neuen Sportheimes, Aufstieg unter Trainer Herbert Schleich in die Unterliga, ein Jahr später folgte der Durchmarsch in die Oberliga.
2005 folgte der Abstieg, das Jahr drauf aber auch gleich wieder der Aufstieg.
2010 ging´s erneut zurück in die Unterliga – und seit dem gibt es unter Trainer Fritz Benko nur eine Devise: So schnell als möglich wieder Meister werden!

Seit Frühjahr 2012 ist das ehemalige Mitglied des "Magischen Dreiecks" vom SK Sturm Hannes Reinmayr Trainer der Kampfmannschaft. Für Furore sorgte der SV Gössendorf im Mai 2002: Da wurde der erste Fußball-Kindergarten österreichweit gegründet!

Weitere Schmankerln aus den letzten 38 Jahren:
1981 gab es eine Meuterei, Trainer Huberts wurde boykottiert – und auch tatsächlich entlassen. Die Spieler selbst übernahmen das Kommando.
1986 kam Hannes Liponik in die Schlagzeilen: Sein „Spitz“ gegen die Sitzfläche eines Gegenspielers (dafür sah er natürlich die rote Karte) und die folgende Attacke gegen den Schiri (der das Spiel dann sofort abgebrochen hatte) war der „Krone“ eine große Geschichte wert.
Immer wieder sorgten Spieler des SV Gössendorf für Aufsehen. Der „Größte“ allerdings war sicher Reinhard Bergaus, der 1988 viel zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde. „Zwergerl“ (so sein Spitzname) schaffte den Sprung zum SK Sturm, wo er Mitte der 1980er-Jahre unter Robert Pflug und Gernot Fraydl viele Bundesligaspiele absolvierte. 1994 kehrte Bergaus dann wieder zum SV Gössendorf zurück . . .


Nach der Gründung des Jugendausbildungszentrums (JAZ) GU Süd und einer mehrjährigen Kooperation mit Bundesligist Red Bull Salzburg (wobei JAZ GU Süd mittlerweile als ein eigenständiger Verein registriert ist, der mit dem SV Gössendorf nichts mehr zu tun hat) startete der SV Gössendorf im Jahr 2012 wieder neu durch.

Als Partner des Bundesligisten SK Sturm Graz ist der SV Gössendorf-JAZ heute mit 18(!) beim Verband gemeldeten Mannschaften einer der größten Clubs der Steiermark – mit knapp 300 Aktiven und 30 ausgebildeten Trainern. Um seinen Status als Jugendausbildungszentrum gerecht zu werden, hat der SV Gössendorf-JAZ seit dem Schuljahr 2012/13 eine Schulkooperation mit dem Sportborg Monsbergergasse und bietet im Akademiezweig ein eigenes Frühtraining an. So steht einer erfolgreichen Zukunft des SV Gössendorf-JAZ eigentlich nichts im Wege . . .


Alle Obmänner auf einem Blick:

1973 Anton Maier, 1974 Egon Krajnz, 1976 Anton Maier, 1977 Franz Pechtl, 1980 Franz Steurer sen., 1982 Karl Pernitsch, 1983 Heinrich Lerch, 1984 Walter Schmid, 1985 Franz Katzier, 1990 Franz Schriebl sen., 1998 Franz Macher, 2000 Helmut Wolf, 2010 Kurt Katzler, 2012 Bgm. Franz Macher, 2014 Werner Szabo